Unsere Ökostromgemeinden

Gemeinden im Flachgau

Gemeinde Bergheim

Die Gemeinde Bergheim hat wieder ein nachhaltiges Zeichen für die Umwelt gesetzt und ist auf Ökostrom umgestiegen. Seit Anfang Jänner 2012 wird für verschiedene gemeindeeigene Objekte Ökostrom von der Salzburg Ökoenergie GmbH, der Ökoenergietochter der Salzburg AG, bezogen. Damit werden diese Gemeindeobjekte nachweislich mit Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen stammt, versorgt.

Zusätzlich zum Wechsel auf Ökostrom trat die Gemeinde auch noch der Ökostrombörse Salzburg bei. Bürgermeister Johann Hutzinger freut sich, dadurch den Ausbau von Ökostromanlagen in Salzburg fördern zu können. „Die Gemeinde baut selber ein kleines Wasserkraftwerk und wird damit unser Seniorenzentrum versorgen. Der Strom wird also gleich dort, wo er erzeugt wird, eingesetzt. Ein idealer Fall. Mit dem Beitritt zur Ökostrombörse unterstützen wir, dass solche Krarftwerke forciert und kurze Wege von Produzenten zu Konsumenten möglich werden. Positiver Nebeneffekt: Unser gemeindeeigenes Kleinwasserkraftwerk kann auch von jedem Mitglied der Ökostrombörse unterstützt werden."

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Gemeinde Schleedorf

Die Gemeinde Schleedorf ist der Öko Strombörse im Oktober 2011 mit dem Stromverbrauch einiger kommunaler Gebäude beigetreten (Volksschule, Kindergarten und Seniorenzentrum). Die Ziele der Gemeinde wurden vom Energiekreis Schleedorf formuliert und gemeinsam mit Bürgermeister Hermann Scheipl in die Gemeindevertretung eingebracht. Es findet laufend ein Energiedialog statt, um Bürgerinnen und Bürger aufzurufen, sich an der kommunalen Stromproduktion zu beteiligen. Bürgersolaranlagen können durch Bewusstseins- und Vortragsarbeit in den Gemeinden verstärkt installiert werden: Die Vorzeigemodelle im benachbarten Bayern tun das ihre dazu.

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Gemeinde Seeham

Bürgermeister Peter Altendorfer hat Anfang des Jahres 2009 die Geschäftsführerin der Öko Strombörse Salzburg, Heidemarie Rest-Hinterseer, zur Präsentation der Förderungsmöglichkeiten in den Umweltausschuss der Gemeinde Seeham geladen. Wenig später konnte eine Investitionsförderung für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der neuen Volksschule durch den Vorstand der ÖSB genehmigt werden. Die Anlage ist bereits in der Produktion und liefert jährlich rund 5.000 kWh, die in das Netz der Salzburg Netz GmbH eingespeist werden. Eine Erweiterung um 10 kWp befindet sich bereits in Planung und wird in Form einer Bürgerbeteiligungsanlage zur gemeinschaftlichen Stromerzeugung konzipiert. Mehr Informationen zum Thema Bürgerbeteiligung und in Planung befindliche Anlagen finden Sie hier.

Besonders spannend und pädagogisch wertvoll ist die Anlage auch deshalb, weil im Eingangsbereich der Volksschule ein Bildschirm angebracht wurde, der die Stromproduktion aus der Sonne für die Schülerinnen und Schüler sichtbar macht.

Hier können Sie auf die Leistung der PV-Anlage auf dem Volksschuldach zugreifen.

Gemeinde Thalgau

Unsere „älteste“ Öko-Strombörsen-Gemeinde und Pionierin in Bezug auf grüne Stromerzeugung ist Thalgau: Seit 2007 hat sich die Gemeinde verpflichtet, für den Strombedarf der kommunalen Gebäude und Anlagen einen freiwilligen Förderbeitrag pro bezogener Kilowattstunde an die Öko Strombörse zu leisten. In Thalgau wird Ökostrom unter Einsatz von Photovoltaiktechnologie, Kleinwasserkraft sowie einer Biomasseverstromung produziert. Thalgau unterstützt außerdem die Errichtung von Windrädern.

Durch pro-aktive Öffentlichkeitsarbeit der Öko Strombörse und der Salzburg AG werden in Thalgau die Ziele des Energieleitbildes unterstützt: Neben der steigenden Eigenproduktion von Ökostrom soll die Energieeffizienz erhöht und vor allem anderen Energie eingespart werden.

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Gemeinde Wals-Siezenheim

Im August 2010 folgte die e5-Gemeinde Wals-Siezenheim dem guten Beispiel und wurde Ökostrombörsen-Gemeinde. Die Öko Strombörse Salzburg unterstützt Wals-Siezenheim bei der Erreichung von Einsparungszielen sowie bei der Umsetzung von Ökostromanlagen im Zuge der Sanierungen öffentlicher Gebäude.
Wals-Siezenheim wird beim Neubau der gemeindeeigenen Volksschule Niedrigenergiemaßstäbe anlegen. Außerdem soll bei der Dachsanierung der Volksschule Viehausen eine Photovoltaikanlage unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ermöglicht werden.

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Gemeinde Pfarrwerfen

Die Gemeinde Pfarrwerfen ist der Öko Strombörse 2015 beigetreten. In ihrem Energieleitbild bekennt sie sich zur optimalen Nutzung lokaler Energiequellen und damit zu einer Steigerung der Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie. Dafür wurde 2016 eine informelle Energiedatenerhebung (mit freiwilliger Bürgerbefragung zu Strom, Wärme, Mobilität) durchgeführt. Durch Öffentlichkeitsarbeit soll die gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema Energieeffizienz gefördert werden.

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Gemeinden im Lungau

Gemeinde Ramingstein

Mit Ramingstein ist im Frühling 2010 die erste Lungauer Gemeinde beigetreten.
Die Gemeinde plant die Vernetzung der noch nicht an das Nahwärmenetz angeschlossenen Gemeindegebäude mit dem bestehenden Biomasse-Heizwerk.

Außerdem sollte die Möglichkeit, ein Trinkwasserkraftwerk bei den Spreizerquellen zu errichten, überprüft werden. Als drittes werden Solarstromanlagen mit Bürgerbeteiligung durch die Gemeinde aktiv betrieben.


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Gemeinden im Pongau

Gemeinde St. Johann im Pongau

Mit St. Johann ist im Jahr 2009 die erste Stadt der Öko Strombörse Salzburg beigetreten. Gegenstand einer Investitionsförderung war das Trinkwasser-Kleinkraftwerk im Hochbehälter Hubangerl, das mit einer Leistung von ca. 6,1 kW jährlich rund 53.000 kWh in das Netz der Salzburg Netz GmbH ein-speist. Im Gegenzug hat sich St. Johann bereit erklärt, den Strombezug für die gemeindeeigenen Schulen und Sportstätten zu messen und einen Förderbeitrag je bezogener Kilowattstunde Strom an den Fördertopf der Öko Strombörse Salzburg zu entrichten.
Die Öko Strombörse Salzburg unterstützt die Umsetzung des Energieleitbildes in St. Johann durch gezielte PR- und Marketingmaßnahmen.

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Presseartikel Pongauer Nachrichten

Gemeinden im Pinzgau

Gemeinde Saalfelden

Mit dem Beitritt der Stadtgemeinde Saalfelden im Oktober 2011 ist nach der kleinsten Pinzgauer Gemeinde nun die größte an Bord der Öko Strombörse. Die Ziele Saalfeldens in Bezug auf Energieersparnis bzw. Produktion von Ökostrom betreffen Energiesparmaßnahmen an öffentlichen Gebäuden (zum Beispiel Seniorenzentrum, Rathaus) und die solare Nutzung von gemeindeeigenen Dächern.

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Gemeinde Weißbach

Im Juli 2010 hat sich die Gemeinde Weißbach als erste Pinzgauer Gemeinde für eine Mitgliedschaft bei der Öko Strombörse Salzburg entschieden. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Hohenwarter und den Mitgliedern der Gemeindevertretung sowie Christine Kel von der Naturparkverwaltung wurden ehrgeizige Ziele gesteckt. Die Maßnahmen, die für die Zukunft geplant wurden, betreffen etwa die Unterstützung bei der Projektentwicklung im Bereich Kleinwasserkraft und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Saubere Energieträger in der Gemeinde Weißbach – vollständiger Ersatz des Energieträgers Öl im Heizungssektor“. Den Beginn der Partnerschaft bildete die Beantragung bzw. wenig spätere Ausbezahlung eines Investitionszuschusses für eine dezentrale Photovoltaik-Anlage am „Baustadl“, die mit Ökostrom den Schranken zur Zufahrt Dießbachstausee bedient.
Weißbach nimmt mit vier gemeindeeigenen Gebäuden am Fördermodell der Öko Strombörse Salzburg teil. Die Volksschule Weißbach ist bereits seit 2003 ein Sonnenstromkraftwerk.

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Gemeinde Zell am See

Zell am See ist 10. Ökostromgemeinde: Durch Eigeninitiative zu noch mehr regionalem Ökostrom!

Seit November 2012 ist die e5-Gemeinde Zell am See auch Ökostrombörse-Gemeinde. Mit Zell am See kommt die 2. Pinzgauer Stadt an Bord der Öko Strombörse. Die Stadtgemeinde bezieht nicht nur Ökostrom von der Salzburg Ökoenergie GmbH, einem Tochterunternehmen der Salzburg AG, sondern errichtet auch selbst Ökostromanlagen im Ort. Ziel ist es, Photovoltaik auf Schuldächern und öffentlichen Gebäuden weiter auszubauen.
Auf dem Dach der HAK/HAS Zell am See wurde die größte Bürgersolaranlage Salzburgs errichtet. Betreiber der Anlage ist die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Salzburg. BürgerInnen konnten sich mit einem Energie-Sparkonto der Salzburger Sparkasse Bank AG beteiligen.



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